Was gh0stcloud kostet
Grundgebühr, Verbrauch und wie das Guthaben funktioniert, mit dem du startest.
Deine Rechnung besteht aus zwei Teilen, die sich unterschiedlich verhalten: einer festen Grundgebühr und dem, was deine Anwendungen tatsächlich verbrauchen. Bezahlt wird beides aus deinem Guthaben.
Die Grundgebühr
9,99 € im Monat, inklusive Mehrwertsteuer. Für Privatpersonen und für Unternehmen derselbe Betrag; der Unterschied zwischen den beiden Kontotypen liegt in den Rechnungsdaten, nicht im Preis.
Die Grundgebühr hängt an deinem Konto, nicht an der Anzahl deiner Anwendungen.
Was der Verbrauch dazurechnet
Dazu kommt die Infrastruktur, die deine Anwendungen tatsächlich belegen: Rechenleistung, Speicher und Datenverkehr. Das wird stündlich gemessen und deinem Konto zugeordnet, nicht am Monatsende geschätzt — im Portal siehst du also schon während des Monats, worauf es hinausläuft.
Was das im Einzelfall bedeutet, hängt an deiner Anwendung. Eine kleine Anwendung, die selten aufgerufen wird, bewegt sich im Bereich weniger Euro; etwas, das dauerhaft mehrere Repliken und größere Volumes hält, entsprechend mehr. Der Kostenrechner auf der Preisseite rechnet dir eine Einschätzung aus.
Guthaben
Bezahlt wird bei gh0stcloud aus einem Guthaben. Das ist ein Vorschuss auf künftige Leistungen — kein Zahlungsmittel und keine Einlage.
Beim Anlegen deines Kontos bekommst du 15 € Startguthaben. Damit kannst du sofort deployen, ohne vorher eine Zahlungsmethode zu hinterlegen. Wie lange es gültig ist, steht im Portal, und wir erinnern dich vor Ablauf. Startguthaben wird nicht ausgezahlt und nicht erstattet — es ist ein Nachlass auf künftige Leistungen, kein Geld, das dir gehört.
Selbst aufgeladenes Guthaben verfällt nicht. Verrechnet wird in dieser Reihenfolge: zuerst das Guthaben, das am ehesten verfällt, dann übriges Startguthaben, dann von dir bezahltes Guthaben.
Wird eine Rechnung fällig, wird sie automatisch mit dem Guthaben verrechnet, und du bekommst darüber eine Nachricht. Reicht das Guthaben nicht, bleibt der Rest als offener Betrag stehen; du kannst ihn direkt bezahlen oder durch Aufladen ausgleichen.
Nicht verbrauchtes, selbst bezahltes Guthaben bekommst du am Vertragsende auf Wunsch zurück — auf dem Weg, über den du aufgeladen hast. Verbrauchtes Guthaben wird nicht erstattet, weil damit erbrachte Leistungen bezahlt wurden. Als Verbraucher kannst du eine Aufladung außerdem widerrufen; erstattet wird der zu diesem Zeitpunkt noch nicht verbrauchte Teil.
Wenn das Guthaben zur Neige geht
Hier ist die wichtigste Zeile: Wenn eine gültige Zahlungsmethode hinterlegt ist, passiert nichts. Dann bist du ein zahlender Kunde, die Rechnung wird normal eingezogen, und ein leeres Guthaben ist kein Ereignis.
Ohne hinterlegte Zahlungsmethode läuft es so:
- Wird das Guthaben knapp, bekommst du eine Nachricht. Es ändert sich sonst nichts.
- Ist es aufgebraucht, beginnt eine Frist. Auch hier läuft alles weiter.
- Läuft die Frist ab, werden deine Anwendungen angehalten. Deine Daten bleiben erhalten.
- Erst wenn danach auch die Aufbewahrungsfrist verstreicht, wird die Umgebung gelöscht.
Die Schritte 1 bis 3 sind umkehrbar: Sobald du auflädst oder eine Zahlungsmethode hinterlegst, läuft alles weiter — ohne Datenverlust. Nur der letzte Schritt ist endgültig, und er kommt nicht ohne Vorwarnung.
Was extra kostet
Betreuung, Support über das Übliche hinaus, Migrationen und feste Reaktionszeiten sind nicht automatisch enthalten. Sie werden vereinbart, bevor sie entstehen, und tauchen nur dann auf deiner Rechnung auf.
Was verbindlich ist
Diese Seite erklärt das Modell. Verbindlich sind deine Rechnung, dein Vertrag und die AGB — insbesondere für alles rund um Guthaben, Erstattung und Widerruf.